Tag 6: Dessau - Berlin

Tag 6

Nach einem feinen Frühstück ging es gut gestärkt kurz nach Sonnenaufgang weiter zur letzten Etappe dieser Tour.

Zunächst in Richtung Norden war ich nach ca. 2 bis 3 km aus der Stadt heraus und führ auf einem schönen Radweg durch Wald und Wiese - immer in der Nähe der Elbe, die ich aber aufgrund der Mäandern nur zeitweise wirklich sah.

Holzbrücke über die Mulde

 

Eine Stunde später bekam ich die Elbe schließlich sehr deutlich zu Gesicht. Nämlich als ich an einem Fährhafen stoppen musste, da meine Navigation auch Fähren zuließ. 

Sackgasse an der Elbe Fähre nach Coswig

D.h. ich sollte nun die Fähre nach Coswig nehmen. Blöderweise würde die erste Fähre erst in einer Stunde ablegen. Also beschloss ich, den Fährübergang zu umfahren, was bedeutete, dass ich einen Umweg in Kauf nahm.

Die nachträgliche Auswertung zeigt, dass ich ca. 15 Extrakilometer in 45 Minuten gefahren bin und somit (knapp) die richtige Entscheidung traf 😁

Der Umweg gestaltete sich  zunächst recht abenteuerlich über einen Feldweg der immer mehr zur Wiese wurde, wo ich wieder mal froh war, mit dem Mountain Bike unterwegs zu sein.

mehr Wiese als Weg

Sehr bald traf ich aber wieder auf festeres Gelände und genoss nun wieder einen gemütlichen Radweg, der mich schließlich nach ca. einer Stunde (20km) über die Elbe in die Lutherstadt Wittenberg brachte.


 
Lutherstadt Wittenberg

Leider spielte ein paar km nach Wittenberg meine Kamera nicht mehr mit, sodass ich vom nächsten Abschnitt keine Bilde mehr habe.

So folgten nun auf wenig befahrenen Straßen die Dörfer Grabo, Kerzendorf und Boßdorf. Die Kamera setzte bei Lobbese wieder ein, an das ich mich noch sehr gut aufgrund der extrem holprigen Pflasterstraße erinnere.

Lobbese

Doch schon kurze Zeit später, nach Marzahna, setzte meine heute überhaupt nicht mehr zuverlässige Begleiterin wieder für eine Halbe Stunde aus - laut Karte folgte nun ein Abschnitt durch einen größeren Wald (ich kann mich an ein nettes Gespräch mit einem Radler aus Potsdam erinnern).

Bei Treuenbrietzen legte ich dann schließlich meine Mittagspause ein.

Treuenbrietzen

Im nächsten Abschnitt des Tages folgte ich mehr oder weniger der B2 durch Bucholz, Beelitz, vorbei am Seddiner See und Michendorf bis sich schließlich nach ca. 40km in Potsdam ankam, wo ich ein letztes mal meine Kamera reaktivieren konnte (und auch - leider viel zu spät - das defekte Ladekabel ersetzte).

Potsdam

Der letzte Abschnitt über die verbleibenden 25km führte mich meist auf einem Fahrradstreifen entlang B2 vorbei am Lehnitzsee durch den Königswald

kurz vor Berlin

 Schließlich gelangte ich über mehrere Vororte an mein Endziel: Berlin.

Das Hotel war schnell gefunden, die Dusche schnell genommen. Nach einer kurzen Beratung an der Hotelrezeption kaufte ich mir ein Tagesticket für die Berliner Öffis und erkundete mit der Straßenbahn und zu Fuß die Stadt.

Berlin















Fazit

Dieser letzte Tag war, auch wenn ich einige Extra-Kilometer in Kauf nehmen musste, extrem entspannend. Es gab eigentlich kaum größere Abschnitte, wo ich wirklich auf einer stark frequentierten Straße radeln musste. Die Radweg Infrastruktur ist echt gut hier.

Zahlen

Fahrzeit
7:40h
Pausenzeit
1:15h
Strecke
146km
Höhenmeter   
407

Video

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